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Heizkosten sparen im Haushalt

Heizkosten stellen einen großen Anteil des gesamten Energieverbrauchs eines Haushaltes dar. Folglich bieten sie auch eine großen Anteil am möglichen Energiesparpotenzial. Abhängig ist der Verbrauch allerdings nicht nur vom eigenen Verhalten, auch die äußeren Gegebenheiten spielen eine wichtige Rolle.

Welchen Einfluss hat der Verbraucher selber?

Der Zustand des Hauses oder der Wohnung bilden die Grundvoraussetzung für die Höhe der Heizkosten. Auch ein sparsamer Mensch kann also wenig Kosten einsparen, wenn die Voraussetzungen der Wohnung schlecht sind. In jedem Fall können in Anlehnung an das hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschatz einige Tipps und Tricks aber helfen, den Verbrauch an Heizkosten deutlich zu senken.

Die richtige Lüftung

  • Ein durchgängig gekipptes Fenster erhöht die Heizkosten unnötig und ist weniger effektiv für den Luftaustausch. Die geheizte Luft geht hier über eine längere Zeit verloren.
  • Das sogenannte "Stoßlüften" ist die effektivere Variante gegenüber dem gekippten Fenster. Je nach Jahreszeit wird das Fenster für 3-15 Minuten hier weit geöffnet, um einen Luftaustausch im Raum zu erzielen. Eine Stoßlüftung sollte 3-4 mal am Tag durchgeführt werden.
  • Zusätzliches Lüften ist nach dem Duschen oder Kochen nötig, da sonst die Gefahr der Schimmelbildung besteht.

Die Position der Heizung

  • Eine Heizung sollte nicht direkt vor einer verglasten Aussenwand installiert werden, da die Heizungswärme sonst nach draussen dringt. Die bessere Variante ist zum Beispiel unterhalb eines Fensters, um die Luftzirkulation zu fördern.
  • Nach Möglickeit sollten keine Vorhänge die Heizung zum Raum hin verdecken. So kann keine optimale Wärmeerzeugung und effiziente Luftzirkulation erreicht werden.
  • Möbel sollten nicht direkt vor einen Heizkörper positioniert werden. Sie verhindern sonst die optimale Verbreitung der Wärme im Raum.

Wahl der Temperatur

  • Die Durchschnittstemperatur einer Wohnung wird mit 21 kalkuliert. Das Badezimmer ist oft geringfügig wärmer.
  • Schon die Senkung der Temperatur um 1 hilft beim Strom sparen und ist für den Verbraucher kaum fühlbar.
  • In der Nacht und beim Verlassen der Wohnung sollte die Temperatur gesenkt werden. 16 bis 18 reichen hier aus.
  • Türen sollten geschlossen gehalten werden, wenn zwischen Räumen Temperaturunterschiede bestehen!

Fenster richtig isolieren

  • Fenster sind eine Schwachstelle bei der Wärmeisolierung im Haus. Abends und nachts kann Wärmeverlust durch Rolläden, Vorhänge oder Ähnliches ausgeglichen werden.
  • Verluste durch Fenster können durch Verbesserungen in der Dichtung behoben werden, Fensterrahmen können mit Silikon oder Schaumstoff verbessert werden. Diese Materialien müssen am inneren Rahmen angebracht werden und haben ein Sparpotenzial von bis zu 5%.
  • An der Scheibe selber können Isolierfolien angebracht werden. Diese erzeugen eine Luftschicht und sorgen für die Reduzierung des Wärmeverlustes. Man sollte allerdings eine jährliche Erneuerung der Folien einkalkulieren!
  • Bei erheblichen Verlusten durch die Fenster sollte gegebenfalls über baulich Maßnahmen nachgedacht werden. Es können dann spezielle Fenster mit Doppel- oder Dreifachverglasung zum Wärmeschutz lohnenswert sein. Bei Neubauten ist dies von vorneherein zu bedenken!

Einsparpotenzial bei der Tür

  • Glastüren können genau wie Fenster mit Verbesserung der Dichtung und Isolierung bearbeitet werden.
  • Bei der Haustür stört in erster Linie die Lücke zum Fußboden - hier kann eine Schiene beim Abdichten helfen.
  • In manchen Fällen können auch hier bauliche Veränderungen die beste langfristige Lösung sein. Kalkulieren Sie hier mit Ihrer beabsichtigten Wohndauer in der aktuellen Wohnung oder dem Haus!

Boden und Decke beachten

  • Böden und Decken zu verbessern erfordert in den meisten Fällen bauliche Maßnahmen. Eine gute Idee ist es, den Übergang zu Keller und Dachboden zu dämmen, da man es hier mit unbeheizten Räumen zu tun hat.
  • Die erzielbaren Verlustreduzierungen liegen zwischen 40% und 90% und sollten keinesfalls unterschätzt werden.
 

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