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Internet:
Sollen 1,33 Milliarden Euro in schnelleres DSL fliessen?

19.06.2015 So viel Geld wurde jetzt durch die Vergabe neuer LTE-Frequenzen eingenommen. Doch was macht die Bundesregierung mit dem Geld? In DSL und Glasfaser für schnelleres Internet fordert nicht nur einer.

Insgesamt wurden durch den Verkauf der Frequenzen an die Mobilfunkanbieter 5,1 Milliarden Euro laut des Branchverbandes VATM eingenommen. Viele günstige und schnelle Internettarife könnten damit geschaffen werden. Bei Internet-geschwindigkeiten per DSL oder Glasfaser soll es dann aber nicht bei einer Geschwindigkeit von 50 Mbit/s bleiben.

"Wenn VDSL und Vectoring-Technologie als Zwischenschritt zum vollständigen Glasfaserausbau gefördert werden, dann dürfen Fördermittel nur an Unternehmen fließen, die den Wettbewerbsgedanken tragen und keine Exklusivrechte für eine solche Technologie verlangen." Dies sagt Jürgen Grützner, Geschäftsführer vom VATM und verweist darauf, dass es wie bei DSL weiterhin Wettbewerb geben muss, damit die Preise weiter niedrig bleiben.

Auch vom Bitkom fordert die Bundesregierung nun zum richtigen Umgang mit dem Geld auf: "Nun müssen Bund und Länder zügig ihre Förderprogramme auflegen und das Geld sinnvoll einsetzen. Mit Förderprogrammen sind Zuschüsse für den Breitbandausbau gemeint. Dieser findet in bestimmten Regionen nicht statt, weil die Verlegung von Glasfaser oder VDSL schlichtweg zu teuer für die Firmen ist.

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