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Verbraucherzentrale: Strom-Guthaben muss sofort ausgezahlt werden

09.01.2015 - Wer zu viel Geld monatlich an den Stromanbieter als Abschlag zahlt, der muss dieses unverzüglich erstattet bekommen. Dies urteilte nun ein Gericht, dessen Verfahren von der Verbraucherzentrale angestossen wurde.

Zum Hintergrund: Jeden Monat müssen Stromkunden an ihren Stromanbieter einen gewissen Geldbetrag bezahlen. Dies nennt man Abschlag. Dieser wird meist aufgrund diverser Faktoren kalkuliert, ist jedoch noch nicht der wirkliche Endpreis. Dieser wird meist zum Jahresende berechnet, indem der echte Stromzählerwert abgelesen wird. Je nachdem, ob die Kalkulation stimmt, bekommt der Stromkunde sein Strom-Guthaben ausgezahlt oder muss zusätzlich etwas bezahlen.

Falls Ersteres eintritt muss nun das Geld unverzüglich erstattet werden urteilten die Düsseldorfer Richter vom Oberlandesgericht nach Angaben der Verbraucherzentrale NRW. Diese hatte gegen einen Stromanbieter geklagt, der nur Stückweise das Guthaben an den Kunden zurückzahlte.

Keine überhöhten Strom-Abschläge zahlen!
Wie hoch darf der monatliche Abschlag einer Stromrechnung sein? Auch diese Frage beantworteten die Richter. So müssen sich diese nach Angaben der Verbraucherzentrale am "mutmaßlichen Verbrauch des Kunden" richten. Dies kann z.B. der Verbrauch aus dem Vorjahr sein.

Werden hingegen alte, gleichbleibende und überhöhte Abschläge aus dem Vorjahr einfach beibehalten, so ist dies in "wirtschaftlicher Hinsicht [eine] versteckte Vorauszahlungen".

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