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Verbraucherzentrale: Abschlag bei Stromrechnung muss realistisch sein

21.11.2014 - Der monatliche Abschlag, den ein Strom- oder Gaskunde an seinen Stromanbieter bezahlen muss, muss sich am tatsächlichen Verbrauch orientieren. Mit einer Klage vor dem Landesgericht, siegte kürzlich die Verbraucherzentrale gegen einen Stromanbieter.

"Das Urteil ist auch Richtschnur für alle anderen Anbieter, die sich bisher nicht korrekt verhalten haben", sagt Jürgen Schröder, Energierechtsjurist der Verbraucherzentrale NRW. Die Verbraucherzentrale hatte gegen einen Strom-Anbieter vor dem Landgericht Düsseldorf geklagt, der deutlich mehr Geld vom Kunden im Monat gefordert hat, als der Stromkunde laut Stromtarif laut der letzten Stromrechnung verbraucht hat. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (AZ: 12 O 474/12).

Dabei darf nicht der Preis aus den Vormonaten der gleiche bleiben, sondern der Verbrauch des Stroms oder Gas. So steht meist die Strommenge auf der Stromrechnung oder der Abschlagsforderung. Hierfür wird meist die Strommengeneinheit kwh (Kilowattstunde verwendet).

In einer weiteren Klage Urteil vom 9.4.2014 (Az. 12 O 180/13, rechtskräftig) hatte die Verbraucherzentrale für die falsche Stromrechnung weiteren Erfolg. So wurden zu viel gezahlten Gelder bei den Abschlägen nicht sofort zurückerstattet.

Dazu sagt die Verbraucherzentrale: "Wenn Guthaben mit laufenden Abschlägen verrechnet wurden, können Verbraucher auf eine umgehende Auszahlung pochen." Doch nicht nur muss das Geld umgehend zurück überwiesen werden. Denn die Verbraucherzentrale weist bei den Stromrechnungen auch darauf hin, dass diese zu viel gezahlten Vorauszahlungen auch "vollständig" mit dem nächsten Abschlag an den Stromkunden zurück bezahlt werden müssen.
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