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Neuer Schutz: Gewinnspiel-Abzocke per Telefon nicht mehr möglich

09.10.2013 - Laut Verbraucherzentrale dürfen per Telefon keine Gewinnspiele mehr abgeschlossen werden. Eine mündliche Zusage reicht damit bei der Abzocke am Telefon nicht mehr aus. Doch weitere Schlupflöcher gibt es trotzdem noch beim Telefonieren.

Bußgelder von bis zu 300.000 Euro drohen, wenn ein unerwünschter Werbeanruf stattfindet. Dabei darf der Verbraucher in den letzten Jahren nie einem Anbieter sein Einverständnis mitgeteilt haben angerufen zu werden. Diese Zustimmung erfolgt meist bei Gewinnspielen oder Verträgen durch das Kleingedruckte und ein Kreuz zur Zustimmung, was zum Teil schnell überlesen werden kann. Um so ärgerlicher ist es, wenn der Verbraucher eine entsprechende Klausel einmal unterschreibt und dann immer wieder angerufen wird.

Zumindest Werbeanrufern für Gewinnspiele wird diese Masche nun unrentabler gemacht. Denn die Werbeanrufer können den zum Teil Ahnungslosen Verbraucher nicht einfach zu einem Gewinnspielabo überreden. Für ein Gewinnspiel reicht eine telefonische Zustimmung nicht mehr aus. Der Vertrag muss schriftlich, also per Fax, Brief oder per eMail erfolgen.

Statt Gewinnspielen werden am Telefon aber auch oft Versicherungen, Telefonverträge oder ähnliches Verkauft. Hierfür gibt es aber noch keinen sofortigen Schutz. Hier gilt auch weiterhin das 14-Tägige Widerrufungsrecht, in dessen Zeitraum der Kunde vom Vertrag zurücktreten kann.
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