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Telefonnummer behalten: Gericht stoppt Anbieterwechsel für 299,90 Euro

16.08.2013 - Weil ein Kunde den DSL-Anbieter wechseln und die Telefonnummer weiter nutzen wollte, sollte dieser 29,99 Euro je Nummer bezahlen. Doch dies ist zu teuer, entschied nun das Landgericht Köln.

Wie der DSL-Anbieter Easybell mitteilt, wollte ein Kunde von einem anderen Anbieter zu jenem wechseln. Der vorherige Anbieter verlangte dabei eine sogenannte Portierungsgebühr, also eine Gebühr, damit der alte Anbieter die Rufnummern frei gibt. Pro Rufnummer wollte dieser 29,99 Euro haben, was sich bei 10 ISDN-Rufnummern auf 299,90 Euro summiert. Zwar ist diese Portierungsgebühr in Deutschland üblich, jedoch gibt es keine gesetzlich festgelegten Grenzen, was die Preise angeht. Dass 299,90 Euro jedoch zu viel sind, hat nun das Landgericht Köln im August entschieden. Falls dieser nochmals derart Hohe Gebühren einfordern möchte, will das Gericht ein Ordnungsgeld in Höhe von 250.000 Euro verhängen.

Gelder für die Telefonnummern-Mitnahme sind auch beim gleichzeitigen Internetanschluss-Wechsel im DSL Tarif Vergleich nicht unüblich. So verlangt beispielsweise die Telekom 6,92 Euro bei Standardanschlüssen, wenn der Kunde weggeht.
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