EU-Verordnung: 60 Euro Obergrenze greift nicht immer im Ausland

17.08.2012 - Das mobile Internet im Ausland ist nicht billig. Deshalb hat die EU den Handyanbietern auferlegt maximal 60 Euro zu berechnen. Laut Stiftung Warentest kann bei zwei großen Mobilfunknetzbetreibern jedoch das Kostenlimit überschritten werden.

Laut Stiftung Warentest sollen O2 und E-Plus die Nutzung des mobilen Internets nicht in Echtzeit überwachen, um beim Überschreiten des von der EU vorgegebenen Limits von 59,50 Euro das Internet abstellen zu können. In Echtzeit bedeutet, dass dem Abrechnungssystem des deutschen Mobilfunknetzbetreiber sofort mitgeteilt wird, wenn der Kunde per Smartphone online geht. Laut Warentest nutzen die Anbieter ein Schlupfloch für Außnahmeregelungen in der EU-Verordnung. Bei Vodafone und der Deutschen Telekom ist dies hingegen der Fall. Deren Kunden erhalten bei erreichen des Limits eine SMS, mit der nur durch eine seperate und ausdrückliche Folgebestellung Mobiles Internet weiter genutzt werden kann.

Mit maximal 83 Cent pro MB ist bereits nach 71 MB das Limit erreicht. Beim Schauen eines Videos über das Smartphone kann dieser Wert schnell im Ausland erreicht werden. Zum Vergleich: Inländische Surftarife für Smartphones beinhalten meist 300 bis 2000 MB monatlich.
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