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Billigvorwahlen: Preisansage seit 1. August Pflicht

01.08.2012 - Seit heute muss vor jedem Telefonat eine Preisansage erfolgen. Dies schreibt das neue Telekommunikations-Dienstgesetz für Call-by-Call Billigvorwahlen vor.

Egal ob für Telefontarife ins Ausland oder Gespräche vom Festnetz zum Handy - für alle 010 Billigvorwahlen gilt ab dem 1. August 2012 eine Preisansagepflicht. Damit wird ein Teil des Telekommunikations-dienstgesetztes 3 Monate verzögert wirksam und schafft Transparenz beim Billigtelefonieren per 010-Vorwahl. Die Verzögerung kam durch einen kurzfristigen Beschluss des Verfassungsgericht zustande, da die Ansage technisch nicht so schnell von jedem Telefonanbieter umgesetzt werden konnte. Bereits in der Vergangenheit ist es bei Tests zu Problemen gekommen.

010xx Call-by-Call Anbieter haben in den letzten 10 Jahren an Popularität verloren, denn dafür wird zwingend ein Telekom-Anschluss benötigt. Da nur rund die Hälfte der ehemaligen Telekom-Kunden ihren Telefonanschluss gewechselt haben, ist das Marktpotenzial noch sehr groß. Dies gilt vor allem für das Segment Telefontarife Ausland, da hier der Markt nicht durch eine Telefon-Flatrate abgelöst wurde.

Neben der Preisansage darf während des Telefonates aussserdem nicht der Preis geändert werden. Dies schafft zusätzliche Sicherheit beim Kunden. Früher neigten einige Anbieter dazu den Preis um ein paar hundert Prozent urplötzlich anzuheben, ohne, dass der Verbraucher darüber bescheid wusste.
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Weitere Informationen: Kommentare:
> Verfassungsgericht zum Call-by-Call
Probleme bei Tarifansage
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