13.03.2012 - Die bald kommende Tarifansage-Pflicht macht Call-by-Call Anbietern schon jetzt zu schaffen. Für Kunden kann dies falsche Ansagen vor Telefonaten und kurzzeitige Erhöhung der Telefoniekosten bedeuten. Billig-Vorwahl Nutzer sollten somit einiges beachten. Laut dem neuen Telekommunikationsgesetz, welches wohl in Kürze in Kraft tritt, sind die Anbieter von Call-by-Call Telefonie bald dazu verpflichtet vor jedes Telefonat eine Preisansage zu schalten. Einige Anbieter versuchen dies bereits umzusetzen. Die Call-by-Call Anbieter selbst sind jedoch oft nicht für die technische Umsetzung der Verbindung zuständig, sondern so genannte Carrier. Dies sorgt nach Angaben eines Anbieters für Einführungsschwierigkeiten bei der Ansage-Pflicht. So können beispielsweise falsche Preisansagen vor Telefonaten die Folge sein. Ein Beispiel hierfür bietet der Call-by-Call Anbieter Easybell. Dieser hatte seinen Preis für Telefonate ins deutsche Mobilfunknetz mindestens seit dem 11.03.2012 auf 3,9 Cent pro Minute gesenkt. Angesagt wird aber der falsche Preis von 6,9 Cent/Min. Daher hat der Anbieter bis einschließlich zum 12.03.2012 3,9 Cent pro Minute berechnet. Um eine angepasste Tarifansage für die Kunden gewährleisten zu können, gilt ab dem 14.03.2012 erneut der Preis von 6,9 Cent/Min. Folgendes sollten Kunden beachten Kunden sollten somit den berechneten Preis für ein Telefonat auf ihrer Telefonrechnung genau im Blick behalten und sich die Preise auf den Internetseiten der genutzen Call-by-Call Anbieter abspeichern. Weiterhin können sich Kunden, denen abweichende Preisansagen auffalen, gerne an Billig-Tarife.de wenden. |