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Checkliste: DSL richtig an- und ummelden

- Bis ein DSL- und Telefonanschluss funktioniert, können in der Regel 2 bis 6 Wochen vergehen - in Außnahmefällen auch mehr. Dabei ist es egal, ob der Verbraucher einen neuen DSL-Vertrag abschließen oder seinen bisherigen in eine neue Wohnung mitnimmt. Unsere Checkliste erklärt, worauf Verbraucher achten müssen:

1. Bisheriges Telefon weiter nutzen

Egal ob ISDN- oder analoges, herkömmliches Telefon - alle Geräte können auch beim neuen Telefonanbieter verwendet werden. Meist muss hierfür ein Zusatzgerät angeschlossen werden. Dieses sollten Verbraucher bei der Anmeldung zum neuen Anbieter gleich mitbestellen.

2. Benötigte Geräte fürs schnelle Surfen

DSLAuch für den Zugang zum schnellen Internet werden Geräte benötigt. Möchte der Verbraucher mit nur einem PC im Internet surfen, so reicht ein einfaches DSL-Modem. Sollen mehrere Computer den Internetanschluss nutzen können, wird ein DSL-Router benötigt. Die Geräte werden in der Regel vom Anbieter mit angeboten.

3. Netzwerkkabel oder WLAN?

Wenn der Telefonanschluss ungünstig im Haus oder Wohnung platziert ist, kann über WLAN-Technik das schnelle Internet auch kabellos genutzt werden - aber Vorsicht vor dicken Wänden, die die Übertragung stören. In diesen Fällen bleibt die Alternative der kabelgebundenen Netzwerktechnik.

4. Anbieter beauftragen

Bei der Neubestellung eines DSL- und Telefonanschlusses muss der Verbraucher frühzeitig bestellen, um unnötige Wartezeit (zwischen 2 und 6 Wochen) zu vermeiden. Auch beim Wohnungsumzug sollte der Verbraucher dem bisherigen oder neuen DSL-Anbieter rechtzeitig seinen Umzugswunsch mitteilen, um auch rechtzeitig in der neuen Wohnung einen DSL-Anschluss nutzen zu können.

5. Widerrufsrecht beachten

Bei Abschluss eines neuen DSL-Vertrages steht dem Verbraucher ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu, wenn der Vertrag im Internet, per Telefonhotline oder per Haustürgeschäft abgeschlossen wird. Bei allen anderen Formen wie der Bestellung im Shop haben Verbraucher kein gesetzliches Widerrufsrecht.

6. Mögliche Probleme und Lösungen beim DSL-Ummelden

Kann der bisherige DSL-Vertrag nicht mitgenommen werden, muss dieser bis zum Ablauf der Mindestvertragslaufzeit weiter bezahlt werden. Wichtig ist dabei die im Vertrag festgesetzte Kündigungsfrist, da sich der Vertrag bei nicht rechtzeitiger Kündigung verlängern kann und dann unnötige Zusatzkosten anfallen. Dabei sollte die Kündigung immer schriftlich per Post verschickt (am besten per Einschreiben) und eine Kopie des Schreibens behalten werden. Kündigungen per eMail sind juristisch umstritten. Eine Alternative ist die Übernahme des DSL-Vertrags durch den Nachmieter.

7. Alte Telefonnummer mitnehmen

Will der Verbraucher die alte Rufnummer in einer neue Wohnung und/oder zu einem neuen Anbieter mitnehmen, muss dies dem künftigen Anbieter frühzeitig mitgeteilt werden. Die sogenannte Rufnummernportierung wird dann vom Anbieter ausgeführt. Im Falle des Umzugs müssen dabei die alte und die neue Wohnung unbedingt im selben Vorwahlbereich liegen. Zieht der Verbraucher mit dem bisherigen DSL-Vertrag in eine neue Stadt mit anderer Vorwahl um, so muss eine neue Nummer genutzt werden.

8. Überbrückung der Wartezeit - LINK

Um die Wartezeit zwischen Anmeldung und Aktivierung zu verkürzen, kann bei vielen Anbietern zum Preis des neuen DSL-Anschlusses - also ohne Mehrkosten - ein Surfstick genutzt werden. Somit kann bis zur DSL-Freischaltung das Mobile Internet genutzt werden.

9. Vor dem Technikertermin ok

Bevor der Techniker zum Einrichten des DSL-Anschlusses vorbeikommt, müssen unbedingt alle vom Anbieter gelieferten Internetgeräte angeschlossen werden, damit die Aktivierung direkt per Kontrolllampe am DSL-Modem oder Router überprüft werden kann. Auch auf richtige Türschilder und funktionierende Klingeln muss geachtet werden, damit der Techniker zu dem Anschlussort bzw. der Wohnung findet.

10. DSL nutzen oder Probleme melden

Nachdem der Techniker den DSL-Anschluss eingerichtet und der Anbieter den Anschluss aktiviert hat, kann der DSL-Anschluss endlich genutzt werden. Treten Probleme auf, sollte grundsätzlich erst die telefonische Hotline des Anbieters für eine kurzfristige Lösung der Probleme angerufen werden. Zusätzlich sollten die Probleme danach dem Anbieter per Post (am besten Brief als Einschreiben) umgehend mitgeteilt werden, um im Falle von Unstimmigkeiten, die Beweiskraft zu erhöhen.

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[Quelle: Eigene Recherche, Foto: ©Rainer Sturm | PIXELIO.de] [Redakteur: Eike Kohls]