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Bundesnetzagentur:
Mobilfunk-Entgelte sinken verbindlich

25.02.2011 Ende 2010 hatte die Bundesnetzagentur die vorläufigen Mobilfunkentgelte, die sich die Netzbetreiber untereinander berechnen dürfen, vorgestellt. Nachdem über die Entscheidung beraten wurde, sind die Entgelte nun verbindlich genehmigt worden. Aber was bedeutet das für Verbraucher?

50 Prozent weniger

Bereits im Dezember hatte die Bundesnetzagentur die künftigen Mobilfunkentgelte vorgestellt und damit für Furore gesorgt. Die künftigen Entgelte sollten nur noch fast 50 % der bisherigen betragen. Die sogenannten Terminierungsentgelte berechnen sich die Mobilfunk-Netzbetreiber untereinander, wenn ein Kunde eines Netzbetreibers in das Netz eines anderen telefoniert. Mit einer leichten Erhöhung - aufgrund zusätzlich gewonnener Erkenntnisse im Rahmen eines nationalen Konsultationphase - sind seit dem 1. Dezember 2010 folgende Entgelte gültig. Die Deutsche Telekom darf bei Nutzung ihres Netzes 3,38 Cent pro Minute in Rechnung stellen. Vodafone und E-Plus erhalten in ihrem Netz jeweils 3,36 Cent pro Minute von den Wettbewerbern. Das höchste Entgelt wurde O2 bewilligt, das 3,39 Cent pro Minute berechnen darf.

Ist die Absenkung gerechtfertigt?

Die deutliche Reduzierung gegenüber den bis Ende November geltenden Entgelten (6,59 Cent/Min für Telekom und Vodafone, sowie 7,14 Cent/Min für o2 und E-Plus) begründet die Bundesnetzagentur im Wesentlichen mit der deutlichen Zunahme der Verkehrsmengen in den Mobilfunknetzen - vor allem durch den deutlichen Anstieg des Mobilen Internets. Dabei herrsche für die Netzbetreiber aber dennoch eine stabile Kostensituation im Mobilfunkbereich, sodass die Kosten nicht proportional zur Nutzung stiegen und geringe Minutenentgelte somit gerechtfertigt wären.

Mögliche Folgen für Verbraucher

Für die Verbraucher könnte die nun verbindliche Absenkungen der Entgelte Auswirkungen auf die Mobilfunkpreise haben, sofern die Anbieter den nun gegebenen Spielraum durch günstigere Minutenpreise und Angebote an die Kunden weitergeben.



Mehr:
Internetseite der Bundesnetzagentur
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