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Unverschlüsseltes W-Lan: Keine Strafe für Schwarz-Surfer

12.08.2010 - Wer in einem fremden und offenen W-Lan Netz surft, macht sich dabei nicht strafbar. Das hat nun das Amtsgericht Wuppertal in einem Beschluss festgelegt und entgegnet damit dem Wunsch der Staatsanwaltschaft, eine Hauptverhandlung zu eröffnen.

Nach Informationn der Anwaltskanzlei Ferner Alsdorf sollte eine Person angeklagt werden, die sich unerlaubt in ein fremdes, aber unverschlüsseltes W-Lan Netz eingeloggt hat. Im aktuellen Beschluss wurde festgelegt, dass es sich dabei nicht um eine Straftat handele, da keine Daten vom Besitzer des Drahtlos-Netzwerk abgehört wurden. Außerdem können Dritte davon ausgehen, dass das Netzwerk gewollt für die Öffentlichkeit zugänglich ist, da es nicht verschlüsselt.

Amtsgericht widerspricht sich

Damit widersprach das Amtsgericht einem Urteil aus dem Jahre 2007, in dem eine Person eine Strafe wegen unerlaubten "Schwarz-Surfens" erhielt. Der Grund: Es handelte sich in diesem Fall um das Abhören fremder Daten. Anders sieht es bei den Besitzern des W-Lan Funknetzes aus. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes im Mai 2010, müssen Privatpersonen selber dafür Sorge tragen, dass ihr Funknetz ausreichend gesichert ist, um einen Missbrauch durch Dritte zu verhindern.

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