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Netzagentur: Weitere Strafen wegen Telefonwerbung

01.08.2010 - Bußgelder in Höhe von 194.000 Euro hat die deutsche Bundesnetzagentur gegen zwei weitere Firmen verhängt, die in mehreren Fällen Kunden ohne deren Einwilligung angerufen haben. Bereits elf Ordnungswidrigkeiten wurden nun festgestellt.

"Wer Werbeanrufe durchführt, ohne über die erforderliche ausdrückliche und wirksame Einwilligung der Verbraucher zu verfügen, dem drohen hohe Bußgelder," hob Matthias Kurth, Präsident von der Bundesnetzagentur hervor. Eine Einwilligung erteilen Verbraucher den Unternehmen, indem diese bei beispielsweise Gewinnspielen die Teilnahmebedingungen akzeptieren, die eine Nutzung für Werbezwecke erlauben.

Seit August 2009 sind bei der Bundesnetzagentur in einem Zeitraum von 9 Monaten über 57.000 Beschwerden wegen Werbeanrufen eingetroffen. Geldstrafen von 694.000 Euro wurden seitdem verhängt. Bis zu 50.000 Euro können diese betragen.

Was tun bei Werbeanrufen?

Schriftlich können der Bundesnetzagentur beschwerden mit genauen Angaben (z.B. Datum, Uhrzeit, Firma, Rufnummer) mitgeteilt werden. Klassischen Meinungsumfragen oder automatische Anrufe durch Computerstimmen können jedoch nicht weiter verfolgt werden, da diese nicht als unerlaubte Telefonwerbung deklariert werden.

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Weitere Informationen: Kommentare:
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