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Internet-by-Call: So wird das Internet teurer

25.05.2010 - Internet-by-Call Nutzer werden immer wieder Opfer von plötzlichen Preiserhöhungen. Der Verbraucher kann sich aber auch vor 300-fachen Steigerungen, wie beim Anbieter Easysurf geschehen, schützen.

Ein schneller DSL-Anschluss ist für viele Internetnutzer heutzutage selbstverständlich. Bis zum Ende des Jahres sollen alle Regionen in Deutschland mit einem schnellen Breitband Internetzugang ausgestattet werden. Aber wie kommen Verbraucher in den unterversorgten Regionen ins Internet? Hier bietet Internet-by-Call für alle Schmalband-Nutzer eine günstige Alternative um zu surfen. Der Verbraucher wählt sich dann über das analoge Modem oder den ISDN-Anschluss mit einem Benutzernamen, Passwort und der Einwahlnummer ins Internet ein. Die Abrechnung erfolgt dann über die normale Telefonrechnung. Hier wird der Verbraucher aber oftmals von hohen Preisen überrascht. Billig-tarife.de gibt eine Tipps, damit das Surfen über Internet-by-Call nicht zur Kostenfalle wird.

Preiserhöhungen um das 300-fache

Das größte Problem für den Verbraucher stellen unangekündigte Preiserhöhungen dar. Die Kosten können dabei um mehrere tausend Prozent von der einen Minute auf die andere steigen. So beendete Internet-by-Call Anbieters Alster24.net seinen Aktionstarif "Feel Free 3" vom 12. auf den 13. Mai 2010 und berechnete statt 0,05 Cent pro Minute 11,75 Cent. Das entspricht einer Erhöhung um das 235-fache. Lediglich in einer Zeitspanne von zwei Stunden zwischen 22 und 24 Uhr konnte zu dem günstigen Preis weitergesurft werden. Ein ähnliches Beispiel lieferte der Anbieter Easysurf vor wenigen Tagen, als am 21.05.2010 der Tarif "Easyfree 3" in der Zeit von 0-22 Uhr der Preis von 0,04 Cent auf 11,75 Cent pro Minute auf das fast 300-fache angehoben wurde.

Einwahlgebühren beachten

Eine weitere Kostenfalle stellt die Einwahlgebühr dar. So erhöhte Easysurf nicht nur den Minutenpreis, sondern erhob auch eine Einwahlgebühr von 3,25 Cent. Ein Blick auf die Tariftabelle ermöglicht jedoch direkt einen einfachen Vergleich, zwischen Anbietern mit und ohne Einwahlgebühren.

Keine Anmeldung - Keine Preisgarantie

Das anmeldefreie Einwählen bei einem Internet-by-Call Anbieter ermöglicht einen einfachen und unkomplizierten Zugang ins Internet. Die fehlende Anmeldung oder Registrierung erstellt jedoch kein Vertragsverhältnis zwischen Anbieter und Verbraucher, sodass der Internet-by-Call Anbieter nicht dazu verpflichtet ist, seine Kunden über Preiserhöhungen direkt zu informieren. Der Verbraucher hat zudem kein Recht auf eine langfristige Preisgarantie. Diese Sicherheit bieten jedoch auch an, für die sich der Verbraucher erst registrieren muss.

Aktuelle Preise immer vorher überprüfen

Für den Verbraucher ist es daher unerlässlich, vor jedem Einwahlgang die aktuellen Tarifpreise auf der Internetseite des Anbieters zu überprüfen. Hierbei sollte auch auf die Tageszeit geachtet werden, da besonders günstige Tarife oftmals zeitlich begrenzt sind. Außerhalb dieses Zeitraums können die Preise um ein vielfaches höher sein.


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