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Neue Gartner-Studie: Handyverkäufe brechen um 8,6% ein

09.06.2009 - Die globale Wirtschaftskrise trifft auch den Mobilfunkmarkt.Laut Gartner nahm der Verkauf von Mobiltelefonen weltweit um 8,6% ab. Der Markt der Smartphones schafft hingegen im ersten Quartal 2009 ein Plus von 12,7%.

Smartphones sind gefragt

Weltweit wurden im ersten Quartal 2009 insgesamt 269,1 Millionen Einheiten verkauft, also 8,6% weniger als im ersten Quartal 2008, so Gartner, Inc. Die Anzahl von verkauften Smartphones stieg hingegen auf über 36,4 Mio. Einheiten, mit einem Plus von 12,7% im Vergleich zum
selben Zeitraum im Vorjahr.

Noch keine Erholung der Märkte

"Es gab einige Anzeichen für eine Erholung der Märkte, wie zum Beispiel in Nordamerika und China, aber der Gesamtumsatz verzeichnete im ersten Quartal des Jahres 2009 den größten vierteljährlichen Rückgang seit Gartner 2001 mit der Markterhebung auf Quartalsbasis begann", so Carolina Milanesi, Research Director für Mobile Devices, mit Sitz in Egham, Vereinigtes Königreich. "Zum ersten Mal hat der Markt auch im Vorjahresvergleich im ersten Quartal ein Minus verbucht, wobei diese Periode normalerweise sehr von der Saisonalität des asiatisch-pazifischen Marktes profitiert."

Zu wenig Geräte beim Endverbraucher

Der Vertriebskanal hat im ersten Quartal 2009 seine Anstrengungen zum Abbau seiner Bestände verstärkt, genau so, wie Gartner dies im vierten Quartal 2008 prognostiziert hatte. Dieser Bestandsabbau zielt darauf ab, Kapitalinvestitionen angesichts eines geringen Verbrauchervertrauens zu minimieren. Der Absatz im Vertriebskanal erreichte knapp 244 Millionen Einheiten im ersten Quartal 2009, während die Verkaufszahlen an Endkunden nur geringfügig über 269 Millionen Einheiten lagen. Diese Differenz von 25 Millionen Einheiten - im vierten Quartal 2008 waren es noch 17 Millionen - ist die bisher größte Differenz, die je verzeichnet wurde. Gartner erwartet sich eine Fortsetzung des Bestandabbaus des Vertriebskanals bis ins zweite Quartal 2009, wenn auch in einem geringeren Ausmaß.

Nokia vor Samsung mit Spitzenposition

Trotz eines Marktanteils, der von 39,1% im ersten Quartal 2008 auf 36,2% gesunken ist, führt Nokia den Mobiltelefonmarkt weiterhin an. Samsung hat den zweiten Platz halten können und seinen Marktanteil mit einem Verkaufsvolumen von insgesamt 51,4 Millionen
Einheiten ausgebaut. Nachdem Motorola im vierten Quartal 2008 auf Platz fünf abgerutscht war, konnte Motorola in der Zwischenzeit Sony Ericsson einholen und belegt nun Platz vier.

Smartphones auf dem Vormarsch

Der Smartphone-Umsatz betrug im ersten Quartal 2009 13,5% des gesamten Umsatz bei den Mobile Devices, verglichen mit 11% im ersten Quartal 2008. Die Analysten von Gartner erklärten, dass die gute Performance von Research In Motion (RIM) und Apple der Beweis für die Bedeutung von Diensten und Anwendungen und somit für den Erfolg von Smartphones sei.

Englische Übersetzung durch tolingo.de
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[Quelle: Pressemitteilung Gartner] [Redakteur: Eike Kohls]