Billig-Tarife

5 Tipps für den Handykauf im Internet

15.12.2008 - Im Internet einkaufen - das ist gerade in der Weihnachtszeit für viele eine stressfreie Alternative zu den Shoppingtouren durch die Innenstädte. Auch Handys können online erworben werden. Doch Kunden sollten die Tücken der Online-Handyshops kennen und einige Dinge beachten.

Die Tücken der Online-Shops

Häufig locken die Onlineshops ihre Kunden mit Handys für 1 Euro und mit zusätzlichen Geschenken, wie Spielekonsolen oder Kaffeemaschinen. Sie werben mit niedrigen Grundgebühren, doch die Tarifdetails weisen oft außergewöhnlich hohe Minutenpreise und festgeschriebene Mindestumsätze aus.
Beispiel: Vom Handyshop X werden Handyverträge für eine monatliche Grundgebühr von 4,95 Euro angeboten. Gratis dazu gibt es ein Handy, einen Laptop und eine Spielekonsole. Es gelten jedoch Gesprächsminutenpreise zwischen 39 und 79 Cent, nur am Wochenende kann ins Festnetz für 19 Cent/Minute telefoniert werden. Hinzu kommt, dass eine tägliche Mindestnutzung von einer Gesprächsminute vorausgesetzt wird. Das heißt, dem Kunden wird, auch wenn er an einem Tag nicht telefoniert, eine Gesprächsminute mit 19 bzw. 39 Cent berechnet.
Die Minutenpreise der Handyverträge der Netzbetreiber O2, E-Plus, Vodafone und T-Mobile betragen hingegen nur äußerst selten mehr als 29 Cent.

Es kommt auch vor, dass unseriöse Online-Handyshops mit Verträgen ohne Grundgebühr werben. Die Kunden müssen die Grundgebühr dann jedoch oft vorstrecken und erhalten dafür eine Gutschrift vom Shop. Problematisch ist dies dann, wenn der Handyshop schon vor Vertragsende nicht mehr existiert. Dann bleibt der Kunde auf seinen Kosten sitzen. Manchmal wird die Grundgebühr auch nur innerhalb von 24 Monaten erstattet und der Kunde muss rechtzeitig kündigen, um sein Geld zurück zu bekommen.


5 Tipps für den Online-Handykauf

1. Auf Minuten- und SMS-Preise achten

Achten Sie besonders auf die Minuten- und SMS-Preise. Bei einer niedrigen Grundgebühr sind diese oft besonders hoch. Vergleichen Sie die Preise mit denen anderer Anbieter. Dabei helfen Ihnen unsere Handytarif-Vergleichstabellen.

2. Nicht durch niedrige Einstiegskosten locken lassen

Die Lockangebote weisen oft niedrige Einstiegskosten auf. So sind Handys schon ab 0 Euro erhältlich. Achten Sie hier besonders auf die Folgekosten durch Grundgebühr oder Mindestumsatz. Meist holen sich die Anbieter auf diesem Weg die entgangenen Kosten für die Geräte wieder. Stellen Sie sich deshalb immer die Frage, wie der Anbieter das Sonderangebot überhaupt finanzieren kann.

3. Seriosität des Shops prüfen

Prüfen Sie die Seriosität des Onlineshops. Achten Sie darauf, dass ein Impressum auf der Webseite vorhanden ist und die AGB und Preise klar ausgewiesen werden.

4. Stimmt die ausgewiesene Grundgebühr?

Prüfen Sie, welche Kosten tatsächlich auf Sie zu kommen. Stimmt es, dass keine Grundgebühr bezahlt werden muss? Oder müssen Sie diese doch vorstrecken und erhalten dafür eine Gutschrift. (Siehe oben.) Lesen Sie vor allem das Kleingedruckte gründlich!

5. Angebot mit anderen Anbietern vergleichen

Bestellen Sie nicht sofort. Nehmen Sie sich Zeit für Vergleiche mit anderen Anbietern. Auch wenn die einmaligen Kosten (z.B. für das Handy oder der einmalige Anschlusspreis) bei den Netzbetreibern O2, T-Mobile, E-Plus und Vodafone häufig höher sind als bei einigen Online-Handyshops, so sind die Handytarife langfristig oft günstiger. Vor allem bei langen Vertragslaufzeit von 24 Monaten machen sich diese Kosten bemerkbar.

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[Quelle: interne Recherchen, Foto: Pixelio.de] [Redakteur: Judith Mühr]