Billig-Tarife

Die Tücken der Prepaid-Anbieter

14.10.2008 - Auch Prepaid-Anbieter können trotz billiger Minutenpreise, keiner Grundgebühr, keiner Vertragslaufzeit und keinem Mindestumsatz manchmal verbraucherunfreundlich handeln. Ein Blick in die AGB der Anbieter vor dem Kauf kann vor unerwarteten Problemen schützen.

Ein Problem ergibt sich beispielsweise bei Kunden, die ihr Mobiltelefon nur als Notfallhandy nutzen, wenn der Anbieter nach einer langen Nicht-Nutzung der SIM-Karte den Vertrag kündigen kann.

Dies betrifft beispielsweise Kunden des Mobilfunk-Discounters Maxxim. Laut AGB kann Maxxim seinen Kunden den Vertrag kündigen, wenn diese ihr Handy 15 Monate lang nicht aufgeladen und die Prepaid-Karte zwei Monate nicht genutzt haben. Der Kunde kann der Kündigung jedoch durch aktive Nutzung oder Aufladung der Prepaid-Karte innerhalb eines Monats widersprechen und so die Karte reaktvieren. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Maxxim Internetseite unter AGB.

Geeignet ist dieser Tarif also vorrangig für Kunden, die ihr Handy regelmäßig nutzen und vom billigen Minutenpreis des Anbieters profitieren wollen.

Auch andere Mobilfunk-Discounter haben ihre Tücken. So berechnet Simply bei einer zweimonatigen Nicht-Nutzung der Karte eine Gebühr von 1,79 Euro/Monat. Callmobile-Kunden müssen einen Euro/Monat zahlen, wenn sie innerhalb von drei Monaten weniger als sechs Euro vertelefonieren. (Wir berichteten.)
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[Quelle: AGB Maxxim] [Redakteur: Judith Mühr]