Billig-Tarife

Vorteile und Gefahren von Free-SMS-Diensten

13.10.2008 - Die Auswahl an sogenannten Free SMS Services im Internet ist groß. Für Verbraucher, die billig SMS versenden wollen oder selbst kein Handy besitzen, können diese Angebote eine Alternative sein. Doch nicht immer ist die billigste auch die beste Variante.

Mit oder ohne Anmeldung

Die meisten Free-SMS-Services erfordern eine Anmeldung. Häufig wird der Service als Lockmittel eingesetzt, um die Nutzerzahlen und Klickraten auf den Internetseiten zu erhöhen. Bei der Registrierung sollten Verbraucher genau darauf achten, welche Daten sie eingeben. Dass sich ein Nutzer für die Nutzung des Services anmelden muss, ist dabei kein Garant für mehr Service oder weniger Werbung.

Große Unterschiede in den Leistungen

Die Angebote, ob mit oder ohne Anmeldung, unterscheiden sich in vielen Punkten. Zu beachten ist beispielsweise, dass der Service nicht immer genutzt werden kann. Ist das Tageskontingent an Frei-SMS des Anbieters bereits erschöpft, ist ein Versand nicht mehr möglich. So stellt free-sms-verschicken.de seinen Nutzern täglich 1000 kostenlose Kurzmitteilungen zur Verfügung, gratis-free-sms.de sogar nur 600.

Meist ist auch die Zahl der kostenlosen SMS, die ein Nutzer täglich verschicken kann, begrenzt. Beim Anbieter 5vor12.de kann beispielsweise nur eine Gratis-SMS pro Tag verschickt werden, ebenso bei mymobileworld.de. Unbegrenzt ist die Anzahl z.B. bei send4free.de. Hier können jedoch maximal fünf Kurzmitteilungen an die gleiche Nummer geschickt werden.

Unterschiede herrschen auch bei der maximalen Anzahl der Zeichen einer SMS. Diese liegt zum Teil deutlich unter dem Standard von 160 Zeichen. Der Gratis-SMS-Anbieter Talk4all.de stellt pro SMS maximal 100 Zeichen zur Verfügung.

Bei den Free-SMS-Services wird automatisch Werbung an den SMS-Text angehangen, über die der Service finanziert wird.

Gefahren bei Free-SMS-Services

Vor der Nutzung eines solchen kostenlosen Services sollten sich Verbraucher zunächst immer fragen, wie der Anbieter den Service finanziert. Die Gefahr von Datenmissbrauch ist grundsätzlich gegeben, wenn persönliche Daten (beispielsweise bei der Registrierung) angegeben werden müssen. Schon die Handynummer des Empfängers der SMS, die ja immer angegeben werden muss, kann unter Umständen für unerwünschte Werbe-SMS genutzt werden. Ein Blick in die AGBs der Anbieter kann eventuell Zweifel an der Seriosität des Services ausräumen.
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[Quelle: Recherche] [Redakteur: Judith Mühr]