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Frankfurt ist Telekommunikations-Hauptstadt

06.10.2007 - In jüngerer Vergangenheit hat sich die Mainmetropole Frankfurt zur "Telekommunikations-Hauptstadt" Deutschlands gemausert. Über Deutschlands größten Internetknoten wickelt der Deutsche Commercial Internet Exchange (DE-CIX) zu Spitzenzeiten aktuell mehr als 200 Gigabit an Datenverkehr ab - Tendenz steigend!

Neben der Bedeutung für den Datenverkehr in Deutschland beheimatet die Stadt Frankfurt auch den wichtigsten und größten Telekommunikations-Netzknoten Europas. Inzwischen gehört der von dem Unternehmen ancotel für internationale Carrier und Provider aufgebaute TK-Knotenpunkt weltweit zu einem der ersten Adressen in der Branche. Mittlerweile zählt der über den German Internet Exchange abgewickelte Internet-Traffic neben den Austauschpunkten Amsterdam und London zu den Top 3 in Europa.

In der Branche ist unlängst bekannt, dass vernetzungswillige Telekommunikationsunternehmen ("Carrier") nach Frankfurt kommen müssen. Eine Tatsache, von der die breite Öffentlichkeit - regional und national - bislang jedoch noch kaum Notiz nimmt.

Zahlen belegen die Wichtigkeit der Stadt für den internationalen Datenverkehr: So ist der Internet-Traffic am DE-CIX binnen eines einzigen Jahres um mehr als einhundert Prozent gestiegen. Am zentralen Internet-Austauschknoten fertigen heute über 200 Internet Service Provider aus mehr als 25 Ländern weltweit einen großen Teil ihres Internet-Traffics ab. Dazu zählen so renommierte Unternehmen wie AT&T, Sprint oder Google.

Mittlerweile hat der DE-CIX aber nicht mehr nur nationale Bedeutung, sondern ist zur größten Datendrehscheibe in ganz Zentral- und Osteuropa aufgestiegen und damit – gemessen am Datendurchsatz – der zweitgrößte Internet-Exchange der Welt. Gerade die Expansion in Europas Osten wird derzeit beim DE-CIX verstärkt vorangetrieben: Provider aus neun der zehn neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nutzen bereits die Dienste des zentralen deutschen Internet-Austauschknotens. Dazu zählen überwiegend staatliche und teilprivatisierte Telekommunikationskonzerne und die größten Anbieter von breitbandigen Internet-Zugängen in den Regionen. ancotel vereinigt aktuell rund 300 Carrier für Telekommunikationsdienste unter seinem Dach. Über die so genannten "meet-me rooms" des Unternehmens sind diese miteinander verbunden und wickeln darüber ihre Leistungen ab. Auch ancotel schlägt derzeit vom Firmensitz in der international zu einem Begriff gewordenen "Kleyer 90" die Brücke zu den Märkten Osteuropas.

Am 17. Oktober trifft sich die Créme de la Créme der Branche im Japan Center im Herzen der "Telekommunikations-Hauptstadt". Zum ersten "Carrier Networking Exchange" (kurz CNX1), Europas größter Veranstaltung dieser Art überhaupt, werden mehr als 200 Führungskräfte von führenden Telekommunikationsunternehmen erwartet, die gemeinsam die neuesten Entwicklungen am Markt und neue Kooperationsmöglichkeiten besprechen werden.
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