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Billig-Tarife.de News: Mehr Verbraucherschutz bei Rufnummern-Missbrauch

28.08.2007 - Am 1. September treten die neuen Regeln des Telekommunikationsgesetzes zur Verhinderung und Verfolgung von Rufnummernmissbrauch in Kraft. Heute wurden die verbraucherschützenden Regeln von der Bundesnetzagentur vorgestellt.

"Ein Ziel des Gesetzes ist", laut Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, "die Preistransparenz für die Verbraucher zu erhöhen und so das Risiko, sich durch die Nutzung bestimmter Rufnummern hoch zu verschulden, zu reduzieren". Dazu sollen die bisherigen Transparenzverpflichtungen weiter ausgedehnt werden. Die Preisangabepflicht gilt dann neben den (0)900er Rufnummern auch für Auskunftsdienste, die mit den Ziffern 118 beginnen, sowie für (0)137-, (0)180-, und (0)12-Rufnummern. Hier muss der Preis bei jeder Art von Angebot oder Werbung deutlich angegeben werden.

Bei Datendiensten, z.B. Premium-SMS, tritt an die Stelle der Preisansage die Preisanzeige.

Außerdem gibt es ab dem 1. September Preishöchstgrenzen für (0)900er-Nummern. Sie betragen bei zeitabhängiger Tarifierung 3 Euro/Minute und bei zeitunabhängiger Tarifierung 30 Euro. Außerdem muss die Verbindung bei zeitabhängiger Tarifierung automatisch nach einer Stunde getrennt werden.

Bei bestimmten Verstößen gegen diese Vorschriften ist der Kunde nicht zur Zahlung des Entgelts verpflichtet. Dies ist z. B. der Fall, wenn der Verbraucher trotz Preisansagepflicht nicht über den erhobenen Preis informiert wurde oder wenn Entgelte verlangt werden, die über die Preisobergrenzen hinausgehen.

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