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Billig-Tarife.de News: So wehren Sie sich bei unerwünschten Werbeanrufen

24.08.2006 - Gewinnzusagen, Versicherungen oder Zeitungs-Abos - wer kennt Sie nicht: die lästigen Werbeanrufe am Abend. Wie sich Verbraucher gegen unerwünschter Werbung am Telefon wehren können zeigt die Verbraucherzentrale NRW.

Ungebetene Werbeanrufe sind gesetzlich verboten. Um dem Treiben ein Ende zu bereiten, geht die Verbraucherzentrale NRW jetzt unter dem Motto Kein Abschluss unter dieser Nummer! öffentlich gegen unseriös agierende Firmen vor. Kunden sind aufgerufen, lästige Werbeanrufe aufzuschreiben und ihrer Beratungsstelle zu melden.

Die Anrufer locken nicht nur mit lukrativen Konditionen, sondern fragen zum Teil gezielt nach persönlichen Daten und der Kontoverbindung. Anschließend müssen sich viele der arglosen Hörer mit der Behauptung herumschlagen, am Telefon sei ein wirksamer Vertrag zustande gekommen, der eine Firma zur Abbuchung erster Beiträge berechtigt.


Wirksame Abwehr

Grundsätzlich können Verträge telefonisch abgeschlossen werden. Kunden, die eine spontane Zusage am Telefon reut, können den Vertrag in vielen Fällen innerhalb von zwei Wochen widerrufen und bereits gezahlte Beträge zurückbuchen. Auch Kunden, denen unbemerkt ein Vertrag untergejubelt wurde, haben gute Karten, die erschlichene Vereinbarung rückgängig zu machen. Denn Anbieter müssen beweisen, dass die Abmachung an der Strippe auf Gegenseitigkeit beruht.


Rufnummer keinesfalls weitergeben

Viele Firmen greifen unter Missachtung des geltenden Verbots sogar verstärkt zum Hörer. Um sich vor plötzlichen Werbeattacken zu schützen, sollten Verbraucher mit der Weitergabe ihrer privaten Rufnummer grundsätzlich vorsichtig sein. Oft werden die bei Gewinnspielen angegebene Rufnummer gerne für Werbeanrufe genutzt. Viele Firmen treiben einen regen Handel mit einmal registrierten Nummern und Adressen. Um unerwünschten Telefonterror abzustellen, können Kunden ihr "Widerspruchsrecht" nutzen und die Verwendung persönlicher Daten zu Werbezwecken bei dem jeweiligen Unternehmen schriftlich untersagen.


Werbeanrufe bei Verbraucherzentrale melden

Leidgeprüfte können sich aber auch an der Aktion der Verbraucherzentrale NRW beteiligen, indem sie sich eine vorgefertigte Postkarte in der nächsten Beratungsstelle besorgen, die Daten des störenden Anrufers darauf notieren und an die Beratungsstelle weiterleiten. Damit die Verbraucherschützer wirksam gegen ungebetene Werbeanrufe vorgehen können, muss auf der Karte vermerkt sein, welche Firmen angerufen haben und für welches Produkt sie werben. Außerdem dürfen auch Datum, Uhrzeit und eine persönliche Einverständniserklärung darauf nicht fehlen. Den Vorgefertigten Fragebogen können sich die Verbraucher auch hier herunterladen (Link siehe unten).

Nach Sammlung und Auswertung der Daten wird die Verbraucherzentrale NRW entscheiden, in welcher Form die ungebetene Praxis einzelner Anbieters öffentlich gemacht bzw. sogar mit rechtlichen Mitteln unterbunden werden kann.
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Weitere Informationen: Kommentare:
> www.verbraucherzentrale-nrw.de
Download des Fragebogens zu Werbeanrufen
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