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Wer braucht den Internetzugang auf der Autobahn?

19.04.2006 - Die ASFINAG aus Österreich (Autobahnen- und Schnellstrassen- Finanzierungs- Aktiengesellschaft) plant Autobahnen mit mobilem WLAN auszustatten. Dafür wird ein Feldversuch für modernste Kommunikationsinfrastruktur vorbereitet. Von den gewonnenen Erkenntnissen erhofft sich die ASFINAG grundlegende Planungsvoraussetzungen für eine künftige WLAN-Infrastruktur. Die ASFINAG plant, finanziert, baut, erhält und betreibt das gesamte österreichische Autobahnen- und Schnellstraßennetz mit einer Streckenlänge von über 2.000 km. Ziel der ASFINAG ist es, Österreichs Autobahnen- und Schnellstraßennetz zur "intelligenten Straße der Zukunft" auszubauen

Noch in diesem Jahr will das Unternehmen auf einem Streckenabschnitt der A2 Süd Autobahn im Bereich Klagenfurt-Ost einen Feldversuch mit einem mobilen Funknetz auf der Basis der WLAN-Technologie (Wireless Local Area Network) durchführen. Interessierte Firmen mit einschlägiger Erfahrung haben die Möglichkeit, im 2. und 3. Quartal 2006 entlang der Versuchsstrecke unentgeltlich eine mobile WLAN-Infrastruktur zu installieren. Für die leitungsgebundene Datenübertragung stellt die ASFINAG ihr Glasfasernetz mit Lichtwellenleitern zur Verfügung.

Eine WLAN-Kommunikationsinfrastruktur für den fließenden Verkehr aufzubauen stellt europaweit Neuland dar.
Funktionale Systemtests sowie umfangreiche Messungen durch den Systemanbieter und die ASFINAG sollen Erkenntnisse über die Kommunikation zwischen Fahrzeug und Infrastruktur bei Geschwindigkeiten von mindestens 130km/h liefern. Dabei wird auch eine ungeschränkte VoIP-Funktionalität angestrebt. (VoIP = Voice over Internet-Protocol; „Internet-Telefonie“). Problematisch könnte die relativ geringe Reichweite von WLAN sein, die sogenannte Access Points („Hot Spots“; Verbindungen zum Festnetz) im Abstand von wenigen hundert Metern notwendig macht. Funkverbindungen müssen daher während der Fahrt von einer Funkzelle zur nächsten unterbrechungsfrei übergeben werden („Handover“).

Ziel ist es, das dass mobile WLAN-Netz zunächst vor allem für den Straßendienst genutzt wird. Später will die ASFINAG auch ihren Kunden – den Benützern der Autobahnen und Schnellstraßen – entsprechende Kommunikationsdienstleistungen anbieten. Ob der Bedarf für dieses Angebot später tatsächlich vorhanden sein wird, wird sich erweisen müssen.
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