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Telekom muss DSL-Preise für Konkurrenz senken

29.10.2005 - Um 6 Prozent muss die Deutsche Telekom AG deren DSL-Konkurrenten die Nutzung ihrer DSL-Technik, das sogenannte T-DSL-ZISP, zur Verfügung stellen. Mit der Entscheidung der Bundesnetzagentur fallen die Preise von 52 auf 49 Cent je Kapazitätseinheit von 10 kbit/s für die Wettbewerber. Die befürchtete Anhebung der Vorleistungspreise tritt damit nicht ein.

Erstmalig genehmigt wurden die einmalig zu entrichtenden Entgelte für Kündigung (265,26 Euro) und Bereitstellung (747,35 Euro), da die Deutschen Telekom AG entsprechende Kostennachweise erbracht hat.

„Da die Deutsche Telekom AG nach wie vor keinen Bitstromzugang auf IP-Basis anbietet, fungiert das Produkt T DSL ZISP quasi als „Ersatzlösung“ zu angemessenen Preisen“, erklärte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur, die Bedeutung der Entscheidung. Basis der Genehmigungen waren die Kostenunterlagen der Deutsche Telekom AG und ein internationaler Preisvergleich. Alle Genehmigungen sind bis zum 30. November 2007 befristet.

Unter der Produktbezeichnung T-DSL ZISP erhalten Internet-Service-Provider wie z.B. die 1&1 Internet AG, die Arcor AG oder die freenet.de AG die Möglichkeit, Internetleistungen über ihre eigene Plattform anzubieten. Das Produkt der Deutsche Telekom AG stellt das hierfür erforderliche Bindeglied zwischen den T-DSL Anschlüssen und den Internetplattformen der Wettbewerber dar.
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