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CeBIT: UMTS-Surfen wird günstiger als DSL?

10.03.2005 - Eine echte Konkurrenz zum heimischen Telefon- und DSL-Anschluss präsentiert Vodafone auf der derzeitigen Cebit in Hannover. Mit den neuen UMTS-Produkten benötigen die Kunden keinen Festanschluss mehr, um zuhause surfen oder telefonieren zu können.

Für 20 Euro monatliche Grundgebühr bietet Vodafone mit dem neuen "zuhause" Konzept einen Telefontarif inklusive 1000 Inklusivminuten an, die im eigenen Haus und im nahen Umfeld für das Mobiltelefon gelten. Bei voller Ausnutzung der Inklusivminuten zahlt der Kunde rechnerische 2 Cent pro Minute. Zum Vergleich: Die günstigsten 010xx Anbieter verlangen je nach Tageszeit zwischen 1 und 1,5 Cent/Min. Die Deutsche Telekom AG berechnet je nach Tarif und Zeit 1,5 bis 4,9 Cent/Min.

Telefon- und Internet-Adapter:

Wer sein analoges Telefon und den Internetanschluss mit Kabel in der Wohnung behalten möchte, für den wird eine spezielle "Zuhause Talk & Web" Box angeboten. An diese können dann bis zu drei Telefonapparate, Faxgeräte oder Anrufbeantworter angeschlossen werden. Einen Prototypen der Box gibt es momentan auf der Cebit zu sehen - die Markteinführung plant Vodafone bis Ende Juni 2005. Der Preis der Box ist nach Auskundt der Vodafone Geschäftsführung "nicht ganz günstig": Etwa 500 Euro soll die Box kosten. Eine UMTS-Internet-Datenkarte für den Laptop gibt es schon für 1 Euro in Verbindung mit einem Vertrag.

Eigene Festnetzrufnummer:

Derzeit sind zuhause Kunden nur über eine für den Anrufer teure Mobilfunknummer erreichbar. Eine richtige Festnetzrufnummer für das Handy ist nach Angaben von Vodafone schon in Plaung. Auch Nicht-Vodafone-Kunden sollen diese dann auch für das Handy erhalten können, müssen jedoch dann pro eingehendem Gespräch 13 bis 14 Cent/Min bezahlen.

Die UMTS Internettarife:

Auch für den kabellosen Internetzugang hat der Mobilfunkanbieter eine Lösung: Per UMTS können Kunden für etwa 34 Euro im Monat 60 Stunden lang mit momentan sechs facher ISDN-Geschwindigkeit im Internet surfen oder erhalten alternativ 5 GB (=5000 MB) Daten-Übertragungs-Freivolumen. DSL hingegen erreicht eine Surfgeschwindigkeiten von einer 12 bis 36 fachen ISDN-Menge.

Fazit: Ist DSL/Festnetz oder UMTS günstiger?

Für 20 Euro Telefongrundgebühr und 34 Euro für den UMTS-Tarif werden dem Kunden also insgesamt 54 Euro berechnet. Für einen analogen Telefonanschluss (15,99 Euro) bei der Deutschen Telekom AG, einem T-DSL Anschluss mit bis zu 1 MBit/s (16,99 Euro) und dem billigsten DSL-Volumentarif von Avego beispielsweise (6,85 Euro) landet man bei knapp 40 Euro. 1000 Freimnuten sind hier jedoch noch nicht enthalten. Wer diese jeden Monat vollständig vertelefoniert, kann im Gegensatz zu DSL ein paar Euro im Monat sparen.
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Weitere Informationen:   Kommentare:
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