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Jeder Vierte surft ohne Virenschutz

29.01.2005 - Den gestiegenen Sicherheitsvorfällen im Jahr 2004 zum Trotz: Die meisten Deutschen interessieren sich kaum für das Thema Internetsicherheit und sind nach wie vor zu sorglos im Internet unterwegs. Das belegt eine repräsentative Studie, die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bei TNS Emnid in Auftrag gegeben wurde.

Überraschend hoch ist in der Bevölkerung das Wissen zu Angriffsmöglichkeiten über das Internet: Dass der eigene PC von Fremden ferngesteuert werden kann, wissen 90 Prozent. Und sieben von zehn Nutzern sind sich bewusst, dass die Absenderadressen von E-Mails gefälscht sein können. Trotz dieses Wissens schützen sich die deutschen Internetnutzer nicht ausreichend. "Die Studie deckt eine scheinbar paradoxe Situation auf: Man weiß zwar offensichtlich um die Gefahr, fühlt sich selbst aber nicht zum Handeln aufgefordert. Die Vorsorge ist mangelhaft, weil rein privat genutzte Rechner häufig nur eine geringe Bedeutung haben", schlussfolgert Udo Helmbrecht, Präsident des BSI.

Für zwei Drittel der Befragten hätte ein Computerausfall – nach eigener Einschätzung – keine schwerwiegenden Folgen. Das erklärt das fehlende Interesse am Thema Sicherheit", erläutert Helmbrecht die Studienergebnisse. Entsprechend schlecht sei deshalb die Vorsorge: Jeder Vierte bewege sich ohne Virenschutzprogramm im Internet und nur die Hälfte der Internetnutzer setze eine Firewall ein. Seine Daten sichere ebenfalls nur jeder Zweite regelmäßig, so der BSI-Präsident weiter.

Doch allein das Einschalten der entsprechenden Schutzmaßnahmen reicht nicht aus, um sicher im Internet zu surfen. Wichtig ist das regelmäßige Schließen von Sicherheitslücken in den genutzten Programmen, das so genannte Patchen. Doch das steht nur für jeden dritten Internetnutzer regelmäßig auf der Tagesordnung. Lediglich bei den Virenschutzprogrammen sieht es besser aus: Vier von fünf Nutzern aktualisieren die entsprechenden Virensignaturen mindestens monatlich, jeder Dritte sogar wöchentlich.

So können Sie sich schützen:

Um das Sicherheitsbewusstsein bei den Deutschen zu erhöhen, hat das BSI in den vergangenen Jahren verschiedene Aufklärungsangebote ins Leben gerufen – darunter die Internetseite www.bsi-fuer-buerger.de. Dort werden aktuelle Sicherheitsthemen einfach und verständlich erklärt. Daneben bieten auch einige DSL-Anbieter Programme zum Schutz gegen Viren, Würmer und Hackerangriffe. Bei den DSL-Tarifen von WEB.de, AOL und der 1&1 Internet AG beispielsweise sind in den derzeitigen Aktionen schon kostenlose Schutzprogramme inbegriffen.
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Weitere Informationen:   Kommentare:
> Internetseite des Bundesamtes: www.bsi.de
> www.bsi-fuer-buerger.de
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