Billig-Tarife

Dank Regulierungsbehörde wir DSL billiger

30.09.2004 - Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat die Entgelte für die schnelle Internet-Breitbandtechnik T-DSL ZISP von 63,25 Cent auf 52,0 Cent je Kapazitätseinheit von 10 kbit/s gesenkt. Damit wurde etwa ein Drittel der von der Deutschen Telekom AG beantragten 1,55 Euro je 10 kbit/s genehmigt. Werden die Internet-Anbieter die Preissenkung an die Kunden weitergeben, können diese in Zukunft mit bis zu 18 Prozent günstigeren DSL-Technik im Internet surfen.

Mit Hilfe des Vorprodukts T-DSL-ZISP erhalten Internet-Service-Provider (kurz ISP) die Möglichkeit, den T-DSL-Kunden Internet-Dienstleistungen über die eigene Plattform anzubieten. T-DSL-ZISP stellt das hierfür erforderliche Bindeglied zwischen den T-DSL-Anschlüssen und den Internet-Plattformen der Wettbewerber dar. Damit handelt es sich um die wichtigste derzeit verfügbare breitbandige Zusammenschaltungsleistung. Zu Internet-Service-Provider zählen beispielweise Tiscali, freenet.de AG oder die 1&1 Internet AG.

"Die Entscheidung ist ein wichtiges Signal für den Ausbau und das Wachstum des Breitbandmarkts in Deutschland", so Matthias Kurth, Präsident der Regulierungsbehörde. "Die von verschiedenen Wettbewerbern befürchtete deutliche Anhebung der Vorleistungspreise für breitbandige Internetdienste wurde nicht genehmigt. Vielmehr wird die Absenkung der Zugangsentgelte um rund 18 Prozent dem Wettbewerb im Breitbandmarkt neue Impulse verleihen."

Gleichzeitig wurden mit der ausgesprochenen Genehmigung die einmaligen und einmal jährlich fälligen Entgelte für die Überlassung der ZISP-Zugänge in den drei Geschwindikeits-Bandbreiten von 34, 155 und 622 Mbit/s festgelegt. Hier kam es sowohl zu Absenkungen als auch zu Steigerungen. Allerdings stellen die Zugänge nicht den wirtschaftlichen Schwerpunkt der Leistung dar.

Genehmigt wurden die Entgelte auf der Grundlage der Kostenunterlagen der Deutschen Telekom. Es lag der Regulierungsbehörde auch ein internationaler Preisvergleich vor. Außerdem hatte die Regulierungsbehörde selbst eine Studie beim Wissenschaftlichen Institut für Kommunikationsdienste (WIK) in Auftrag gegeben, in deren Zentrum die Kostenermittlung der Leistung ZISP stand.
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Weitere Informationen:   Kommentare:
> Internetseite der Regulierungsbehörde: www.regtp.de
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