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Rat der Verbraucherzentrale:
Verjährungsfalle zum Jahresende beachten

30.12.2014 Geld von Firmen kann nur derjenige zurückverlangen, der noch pünktlich einen Antrag verschickt. Sogar rückwirkend bis 2011 ist dies bei bestimmten Handytarifen oder Stromabrechnungen möglich.

So hat die Verbraucherzentrale einige Ratschläge zusammengestellt, in welchen Situationen und bis wann man noch bereits bezahltes Geld zurückfordern kann:

So gab es erst küzlich ein Gerichtsurteil des Bundesgerichthof zum SIM-Karten. Dieses wurde laut Verbraucherzentrale den Telekommunikationsanbietern untersagt. Auch wenn das Geld von Teils bis fast 30 Euro bereits 2012 oder 2011 gezahlt wurde, muss aufgrund der Verjährungsfalle ein Einspruch an den Anbieter bzgl der Handytarife geschickt werden. Dies sollte per Post mit einer Original-Unterschrift des Absenders erfolgen.

Auch Kunden, die teure Stromtarife nutzten, können vorsorglich noch bis Jahresende Einspruch einlegen. Dies gilt sowohl für Strom- und Gaskunden in der Grundversorgung, als auch für jene in Sondertarifen. Ob man selbst betroffen ist, können Verbraucher oft nicht sofort sehen. Grund sind nämlich unwirksamer Preisklauseln, die man bei der Verbraucherzentrale abrufen kann.

Mehr:
BGH Urteil und Widerrufung der Stromrechnung


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