Billig-Tarife

Kostenlose Infos zu Abzockfallen

Prepaid Angebote

Viele deutsche Mobilfunk-Discounter bieten hin und wieder für kurze Zeit Prepaid Angebote in Form von Sonderaktionen an. Dies sind spezielle Prepaid Angebote, bei denen Neukunden zum Beispiel zusätzlich ein bestimmtes Startguthaben oder eine gewisse Anzahl an Freiminuten geschenkt bekommen.

..... Was sind Prepaid Tarife?

Prepaid Angebote sind Tarife ohne Mindestvertragslaufzeit. Verbraucher müssen eine Simkarte von einem Anbieter erwerben und können die Prepaid-Karte je nach individuellem Telefonieverhalten mit einem bestimmten Guthaben aufladen. Es gibt weder eine monatliche Grundgebühr, noch einen Mindestumsatz. Der Kunde zahlt nur für die Einheiten, die er tatsächlich telefoniert, gesurft oder als SMS bzw. MMS versendet hat. Prepaid bedeutet, dass der Kunde vorab ein bestimmtes Guthaben beim Anbieter kaufen muss, welches er abtelefonieren kann. Im Vergleich dazu werden bei sogenannten Postpaid Tarifen die Kosten monatlich und vor allem erst nach der Nutzung mit dem Anbieter abgerechnet.

Welche Kosten können anfallen?

Kunden haben beim Kauf der Prepaid-Karte in der Regel nicht die Möglichkeit, ein vergünstigtes Handy zu erwerben - wie es im Vergleich dazu bei Verträgen mit einer Laufzeit von zum Beispiel 24 Monaten üblich ist. Daher müssen Verbraucher gegebenenfalls ein neues Handy kaufen, sofern sie kein altes mehr besitzen. Die Startkosten werden beim Kauf der Simkarte fällig und sind einmalig zu zahlen. Soll die alte Rufnummer zum neuen Anbieter mitgenommen werden, fällt gegebenenfalls eine Gebühr in Höhe von rund 30 Euro für die Rufnummernportierung an. Anrufe bei der Service-Hotline oder für das Abrufen der Mailbox können hingegen bei Prepaid Angeboten unter Umständen teuer sein.

Kostensicherheit bei Prepaid Angeboten

Prepaid Angebote sind vor allem deshalb beliebt, weil sie scheinbar eine 100%-ige Kostensicherheit bieten, da nur das aufgeladene Guthaben abtelefoniert werden kann. Jedoch muss beachtet werden, dass in einigen Fällen eine Unterschreitung des Guthabens möglich ist. Beispielsweise beim Telefonieren in Ausland, da die verzögerte Weitergabe der Verbindungsdaten des ausländischen Anbieters an den eigenen Anbieter zu einem negativen Guthaben führen kann. Auch beim mobilen Surfen kann das Guthaben negativ werden, wenn der fällige Betrag das auf der Karte vorhandene Guthaben überschreitet.